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Homöopathie

Ergänzung zu konventionellen Methoden

In unserer Praxis wenden wir schon seit über 30 Jahren naturheilkundliche Präparate, wie homöopathische Komplexmittel, Einzelmittel oder Bachblüten an. Diese werden begleitend oder auch als alleinige Therapie angewandt, je nach Symptomatik, Problematik Erkrankung des Patienten.

Bei homöopathischen Komplexmitteln (zum Beispiel Traumeel®) handelt es sich um eine Auswahl mehrerer homöopathischer Arzneien in meist niedrigen Potenzen, die nach bewährter Indikation zusammengestellt werden. Diese Vorgehensweise gleicht eher der Vorgehensweise in der herkömmlichen Medizin. Denn im Gegensatz zur klassischen Homöopathie nach Hahnemann wird nicht die Totalität der Symptome des Patienten erfasst, also z.B. auch das Verhalten berücksichtigt. Lediglich die Lokalsymptome, also die rein körperlichen Symptome, werden berücksichtigt. 

Bei Komplexmitteln handelt es sich zwar auch um Homöopathika, die Anwendungs- und Vorgehensweise ist aber eine gänzlich andere als bei der klassischen Methode, und die Wirkung meist nicht so tiefgreifend. Trotzdem haben sich solche Mittel auch in der Tiermedizin mittlerweile sehr gut bewährt. Dazu zählen beispielsweise die biologische Nierentherapie mit Ubichinon, Coenzymen und Solidago oder auch Traumeel bei Verletzungen und Traumata. Außerdem stellen solche Mittel oftmals eine sehr gute Alternative zu herkömmlichen Medikamenten dar.

Neben der Therapie mit Komplexmitteln besteht auch die Möglichkeit, Ihr Tier nach der klassischen Homöopathie zu behandeln. Hierbei handelt es sich um eine ganzheitliche Behandlung. Ihr Tier erhält eine einzige Arznei erhält, welche nach der Gesamtheit der individuellen Symptome und der charakteristischen Merkmale Ihres Tieres und seiner Krankheit ausgewählt wird (Schlüssel-Schloss-Prinzip). Das ausgewählte Mittel dient der Aktivierung der Selbstheilungskräfte und führt somit zur Wiederherstellung des geistigen, emotionalen und körperlichen Gleichgewichts.
 
Der Homöopath definiert Krankheit etwas anders, als es der Schulmediziner tut. Wenn ein Tier erkrankt, ist es zunächst einmal in seiner körperlichen Abwehrleistung („Lebenskraft“) geschwächt.  Der Körper und Geist ist in Disharmonie mit sich selbst. Diese Disharmonie gilt es auf energetischer Ebene durch ein entsprechendes energetisches Mittel (homöopathische Arznei) oder energetische Behandlung wieder ins Gleichgewicht zu bringen. Wenn dies nicht geschieht, kommt es zum Auftreten von körperlichen Krankheitssymptomen, wobei meist zuvor schon Veränderungen des Gemüts (Verhalten) zu beobachten sind.

Anders als in der herkömmlichen Medizin orientiert sich die Wahl der Arznei also nicht allein an der vorliegenden Erkrankung (z.B. Magen-Darm-Infekt). Vielmehr geht es um die vorliegenden individuellen geistigen sowie körperlichen Symptome. Diese können je nach Tier unterschiedlich ausfallen, auch wenn die Krankheit die gleiche ist. Es gibt daher in der klassischen Homöopathie keine Standardmittel für vordefinierte Erkrankungen. Es kommen mehrere Mittel in Frage, die es anhand der detaillierten Krankheitsgeschichte (Anamnese) sowie einer genauen Untersuchung und Beobachtung des Patienten zu unterscheiden gilt.

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